Blogger zu sein bedarf es wenig, doch wer klug bloggt ist ein König..

Blogger Wordpress Backend

Dieser Post soll verdeutlichen, welche technischen Möglichkeiten Posts bieten, die SERPs zu regieren und die Suchmaschinenoptimierung zu unterstützen. Blogs sind derzeit ein wirksames SEO-Mittel, unter anderem da sie – regelmäßig mit neuen Artikeln bestückt – den Freshnessbedarf von Google befriedigen, der durch das Caffein-Update entstanden ist. Z.B. kann man seinen Blog an die Webpräsenz anbinden, wie in unserem Fall an die Firmenhomepage SEO Bavaria und kräftig verlinken.

Nachdem Rand Fishkin erklärt hat, wie man Leser anzieht und beeindruckt, soll es bei uns darum gehen, wie ich darüber hinaus die Suchmaschinen beeindrucken kann und in die richtige Richtung dirigiere und regiere 😉

 Inhalt:

  1. Im ersten Teil soll es um allgemeine SEO-relevante Punkte gehen, die man beim Aufbereiten von Inhalten beachten sollte. (für Einsteiger gedacht – wer sich da schon auskennt, darf gleich zu Punkt zwei springen)
  2. Danach geht es um das Plugin „Platinum SEO Pack“ für WordPress-Blogs, auf das mich Pascal Landau in seiner Studienarbeit gebracht hat und ich würde sicher noch mal zwei Wochen mit diesem Blogpost hier brauchen, wenn ich nicht meinem Kollegen Fabio versprochen hätte, ihn heute abzugeben, damit er dann
  3. das Plugin „Ultimate SEO“ vorstellt.

zum Schluß gibt es ein Fazit über die beiden Plugins.

 

1. Die wichtigsten SEO-Punkte – allgemein

Für wirkungsvolle SEO-Posts ist die interne Verlinkung ein entscheidender Punkt. Dabei linke ich weit vorne in meinem Text auf meine landing page, derzeit geht der Trend zu Brand-Anchors, teils kombiniert mit Keywords, gemischt mit ein paar reinen Keyword-Anchors und einer Hand voll „zu unserem Angebot hier“, sowie „ hier zur Homepage“ u.ä. (für den natürlich wirkenden Linkmix). Aber nicht übertreiben, die relevanten Suchbegriffe sollten schon erkennbar sein und die Variationen sollen sich auf unter 20 verschiedene Anchors beschränken.

Sehr viel Gewicht haben die Suchbegriffe in Überschriften. Sie sollten so weit vorne wie möglich auftauchen, wie in meiner Überschrift der zu optimierende Begriff „Suchmaschinenoptimierung“. Dabei gilt: Je weiter vorne, desto besser.

Häufigkeit der Suchbegriffe: die gewählten Suchbegriffe sollten häufig genug vorkommen, damit Google erkennt, dass sich der Blog intensiv mit genau diesem Thema auseinandersetzt. Was bedeutet nun häufig genug? Natürlich sollten die Suchwortvarianten nicht lieblos aneinander gereiht werden. Selbst wenn niemand vom Google Quality-Team bei dem Post vorbei sieht, sollte er doch für menschliche Leser und nicht allein für Suchmaschinen optimiert sein. Karl Katz hat zur umstrittenen Keyworddichte einen anregenden Post verfasst. Er geht davon aus, dass die Konkurrenz einen guten Anhaltspunkt für die „Keyworddichte“ gibt, dass es also auf das Thema ankommt, wie häufig ein Begriff auftauchen darf oder sollte. Dazu analysiert man die Top-Ergebnisse bei Google z.B. mit dem Tool SEO Quake oder mit Webseoanalytics. Weiter kommt es nicht nur auf die reine Dichte an, sondern auf viele Faktoren, ebenso auf die Verteilung der zu optimierenden Begriffe in den Meta-Tags, den Überschriften, den Namen und Beschreibungen von Videos und Bildern.

Sie zeigen ihre Wirkung gerne, wenn sie weit vorne im Text stehen, in Search Engine Optimization und <strong>Suchmaschinenoptimierung</strong>. Außerdem sollte hi und da ein Synonym oder andere Varianten verwendet werden, wie SEO, oder Optimierung für Suchmaschinen und zwischen Plural und Singular gewechselt werden.

Aufzählungen sind nicht geeignet, wenn nicht etwas besonderes nachkommt. Lange Texte beherrschen die SERPs momentan unübersehbar. Content ist king und zwar möglichst unique. Ob Google das wirklich zu 100% erkennen kann, ist momentan nicht untermauert, allerdings wird Google immer besser und ich bin besser einen Schritt voraus. Eindeutige Duplikate erkennt unsere Lieblingssuchmaschine unbestritten. Also möglichst neue Texte, neue Inhalte und um die Leser zu holen und zu fesseln auch neue Sicht- und Herangehensweisen.

Doch bleiben wir bei der Technik: Auch in den URLs sollten die Keywords nicht fehlen. Die Permalinks sind dazu eine gute Methode. Sind diese erst mal indexiert, sollte man sie nicht ändern. Verschiebt sich mein Fokus, können alte Posts für meine Suchmaschinenoptimierung quasi nutzlos werden, weil die Themenrelevanz verloren geht. Abhilfe schafft das “Platinum SEO Pack” dazu später mehr unter Punkt 2.

Bilder und Videos sind äußerst beliebt bei Google. Diese Tatsache kann man für sich nutzen. Dazu unbedingt die Suchbegriffe weit vorne in Beschreibungen, Alt Description und in den Namen von Bildern und Videos nutzen.

Diese Faktoren gelten weitestgehend als bekannte Methoden der Suchmaschinenoptimierung und gelten für alle Arten von Websites. Sie dürfen beim Gestalten und Aufbau der Websites nicht außer Acht gelassen werden und sie sollten bei Blog-Posts nicht weniger dringend beachtet werden.

Die Tags sollen wichtige Inhalte anzeigen. Die Kategorien dagegen sollen die Richtung meines Posts festlegen. Beide sind eine gute Möglichkeit, Keywords und thematische Richtungen in der Gewichtung zu stärken und den Suchmaschinen mitzuteilen.

Immer schön updaten! WP-Updates sind zwar lästig aber nicht wirklich schwierig und sie sind notwendig, damit Hacker keine Chance haben, denn gehackte Sites mag Google so gar nicht.

2. Das Platium SEO Pack

Blog-spezifischer sind Meta Tags, die sich mit WP nicht so einfach erstellen lassen. Mit dem Plugin Platinum SEO Pack  kann ich schnell und unkompliziert bei jedem Artikel steuern und optimieren. Downloaden kann ich ihn im Admin Bereich meines Blogs oder auf der Homepage.

Herausstellen möchte ich die für mich wichtigsten Funktionen für die Suchmaschinenoptimierung. (Ich lass mich aber gerne per Kommentare von weiteren unabdingbaren Features überzeugen.)

Zuerst nehmen wir Einstellungen vor, die Blog-weit gelten. Sie sind unter einem eigenen Punkt im Menü zu finden.

Nach einer meterlangen Diskussion zwischen dem Autor des Tools und seinen Usern welche Extras notwendig seien, hat der Autor gute Lösungen gefunden. Folgende Optionen stehen in der aktuellen Version zur Verfügung: (siehe Bild).

Wer sich nicht damit auseinandersetzt möchte, kann die Voreinstellungen lassen, sie sind durchaus sinnvoll gewählt.

Bei den einzelnen Posts kann ich mit dem Plugin den Page und Post Titel optimieren, es generiert Meta Tags (auch für bestehende Posts), die ich im admin-Bereich unterhalb des zu bearbeitenden Artikels in ein Feld eingeben kann (siehe Bild oben „Suchmaschinenoptimierung mit dem „SEO Platinum Pack“ – Artikeleinstellungen“). Im head vom Quelltext sehen sie dann folgendermaßen aus:

<!-- platinum seo pack 1.3.7 -->
<meta name="robots" content="index,follow,noodp,noydir" />
<meta name="description" content="Webdesigner bieten ..." />
<meta name="keywords" content="..." />
<link rel="canonical" href="https://www.seo-bavaria.de/seo-blog/..." />
<!-- /platinum one seo pack -->

Wer sich den Quellcode eben genau angesehen hat, dem ist das canonical Tag nicht entgangen. Für meine Begriffe das nützlichste an dem WordPress Plugin, denn die bestehenden Permalinks kann ich jetzt verändern. Ich muss dabei aber nicht die üblichen SEO-Nachteile in Kauf nehmen. Platinum SEO Pack setzt mir automatisch einen 301 redirect und ein canonical tag (siehe hier oben im code) in den neuen Artikel. Ich habe das mal mit einem älteren Artikel ausprobiert:

Dazu setzte ich in den blogweiten Einstellungen des Tools in der obersten Option „Automatically do 301 redirects for permalink changes:“ ein Häkchen und bearbeite den Permalink von https://www.seo-bavaria.de/seo-blog/suchmaschinenoptimierung-ist-eine-seo-agentur-notwendig/

in

https://www.seo-bavaria.de/suchmaschinenoptimierung-ist-eine-seo-agentur-notwendig.html

Das Platinum SEO Pack schaltet die Weiterleitung und fügt in die neue Site das canonical Tag ein.

Der Titel im Plugin-Bereich meines Artikels wird dann als title tag verwendet. Ich kann mich im gewohnten Überschriftenfeld also auf meine Leser konzentrieren und einen fesselnden Titel eingeben, ohne mich zu sehr auf die Keys fokusieren zu müssen. Der neue Titel, den ich im Pluginbereich eingebe, kommt im Quellcode nach oben.

In der Description darunter kann ich mich wieder auf meine Leser konzentrieren, denn sie wird im Snippet angezeigt, wenn das bei Google gesuchte Keyword darin vorkommt. Meta Descriptions sind einer der wichtigsten Plätze für Keywords, zwei mal darf mein Keyword hier gerne vorkommen. Diese Option sollte man nutzen. Im Keywordfeld kann ich – muss aber nicht – meine Keywords eingeben. Das Keywordtag ist nicht unumstritten, weil: Google nutzt es nur wenn man 10000e Zeichen rein setzt als Kriterium für eine Penalization. SEOmoz empfiehlt es wegzulassen, da es Mitstreiter auf meinen Plan bringen kann. Yahoo und Bing wird nachgesagt die Daten auszuwerten.

Fazit: ein nützliches Tool, das schnell und unkompliziert anzuwenden ist und gerade bei Veränderungen meiner Posts sehr suchmaschinen-freundlich vorgeht. Aufatmen!

 

3. SEO Ultimate WP Plugin

Das SEO Ultimate Plugin für WordPress stammt von SEO Design Solutions, die aktuelle Version ist 7.6.1.

Ein unglaublich praktisches Tool für automatisierte On Page Optimierung, aber auch eine Komplementierung der schon vorhandenen WordPress-Funktionen.

Überschneidungen:

Eine der wichtigsten Funktion ist die Möglichkeit Meta Descriptions zu jedem Post und jeder Page zufügen zu können. Nach erfolgreicher Installation stehen bei jeder Seite neue Felder bereit, in denen die Personalisierung sowohl des Titels, als auch der Meta Description möglich ist. (ähnlich wie bei dem Platinum SEO Pack). Es gibt sogar einen eingebauten Character Counter, der die benutzten Zeichen zählt und darauf hinweist, dass die meisten Suchmaschinen nur die ersten 140 Zeichen der Meta Description lesen, die Wahrheit liegt meiner Meinung nach eher bei 156, aber der Counter ist trotzdem praktisch.(auch den bietet das Platinum SEO Pack) und der Inhalt des Feldes Title Tag ersetzt den dem Post zugefügten Titel, den WordPress automatisch als Titel jeder kreierten Posts verwendet. (auch vergleichbar mit dem Platinum SEO Pack)

zusätzliche Funktionen:

Ein weiteres Feld das bei der Kreation neuer Seiten oder Posts zur Verfügung steht, ist mit „Incoming Autolink Anchors“ bezeichnet. Das Feld dient einer weiteren unglaublich nützlichen Funktion des SEO Ultimate WordPress Plugins, dem Depplink Juggernauten.

Der Depplink Juggernaut übernimmt die Funktion der internen Verlinkung. Jedes Keyword, das in dieses Feld eingeben wird, wird auf diesen Post/ diese Seite automatisch intern verlinkt. Ebenfalls bei älteren Posts, das Plugin grast die gesamte Database ab und gibt jedem gefundenem Keyword einen <a > tag mit Link zu seinem entsprechendem Post.

In dem SEO Ultimate Menu können wir in dem Tab Deeplink Juggernaut verschiedene Einstellungen zur internen Verlinkung vornehmen. Man kann einstellen, ob Posts zu sich selbst linken dürfen, wie viele Links pro Post auf dieselbe Seite maximal linken dürfen und wie viele interne Links insgesamt auf einen bestimmten Post verlinkt sein dürfen. Wir empfehlen folgende Einstellungen:

  • Posts dürfen nicht selbst zu sich linken
  • Höchstens einen Link pro Seite auf eine bestimmte interne Seite
  • Posts die auf einen bestimmten Post verlinken dürfen – Ohne Limit

Unter den Einstellungen der Meta Description Funktion kann unter anderem die Meta Description der Blog Homepage, Meta Descriptions aller Kategorien und Tag Pages, sowie Regex Funktionen für bestimmte Fälle definiert werden.

Die Funktion Code Inserter ermöglicht das Zufügen von Codes im <head> und im <body> vor dem Content, nach dem Content, oder im Footer, somit ist es ein leichtes Tracking Codes, Conversion Snippets oder dergleichen ohne große PHP- und HTML-Kenntnisse einzubinden.

Der 404 Monitor ist ebenfalls eine feine Sache. Mit ihm kann ich Fehler auf der eigenen Seite leicht auffinden und beheben.

Fazit: Es gibt einige Überschneidungen der beiden Plugins. Während „SEO Ultimate“ aber mehrere Features bietet, wie den 404Monitor und den Depplink Juggernauten, gibt es keine Möglichkeit 301-redirects zu setzen, im Gegensatz zum „Platinum SEO Pack“. Beide verwenden lohnt sich!

 

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Comments

  1. Andreas
    November 23rd

    So schauts aus, beide zusammen sind total super!
    Das 301 redirect tool von Platinum SEO für permalinks is der oberhammer. Ich hab grad meinen Blog von domain.com/blog/ zu blog.domain.com umgezogen und wollt dabei gleich die permalinks ändern, wenn man schonmal ändert, dann gleich alles, hat es google leichter neu zu indexieren und muss es nicht zweimal machen.
    Ich war schon dabei eine excel zu bauen mit der alten sitemap um die einzelnen redirects hunderterweise zu machen, dann bin ich auf diesen post gestossen.
    Total geil! Danke nochmal! 4-5 Stunden Arbeit und hunderte unerreichbare urls gespart!

  2. Andi
    August 28th

    Klasse Tools kann man nur empfehlen, ich würde fast sagen das sie ein muss für jeden SEO sind. Gruß

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