On Page Optimierung – Die Website Google-freundlich machen

Der erste Schritt zu besserem Ranking ist einer der wichtigsten:

Die On Page Optimierung

Im Idealfall werden die Faktoren schon beim Erstellen der Site mit einbezogen, aber auch im Nachhinein lassen sich mit kleinen Änderungen oft große Erfolge erzielen.

 

 1.    Zuerst braucht die Website eine Menüstruktur mit ordentlicher Verlinkung.

Dabei ist darauf zu achten, dass keine Seite  mehr als 3 Klicks von der Startseite entfernt sein sollte, bei kleineren Seiten besser nur 2 Klicks. Von den Unterseiten sollten Links zurück auf die Startseite gehen, auch die wichtigen Seiten sollten ausreichend angelinkt werden.

 

 2.    Suchbegriffe, also Keywords, im Head des Quelltexts:

Allem voran sollten meine anvisierten Suchbegriffe und Synonyme in aussagekräftigen Meta Descriptions und Title Tags vorkommen. Worauf ist zu achten?

  • Keine zwei Unterseiten meiner Website sollten sich doppeln, so sollten auch die Angaben in Meta Description und Title Tag auf jeder Seite individuell sein.
  • Der Title Tag sollte die Seite so genau wie möglich beschrieben und dabei 2 – 3 Keywords oder Synonyme enthalten. <title>SEO Schlüsselwort | Meine Seite oder mein Brand</title> die häufigste Angabe über die maximale und damit optimale Meta Title Länge beträgt 63 Zeichen.

Update: Google hat vergangene Woche die Zeichenlänge verkürzt, es sind nur noch 57 Zeichen. Ich vermute aber, das könnte sich bald wieder ändern.

Die Description ist eine ausführliche Beschreibung des Titels, im Optimalfall verwendet man hier die Synonyme der im Titel verwendeten Keywords. Meta Description Tag = 156 Zeichen im Optimalfall. Die Keywords  aus der Meta Description werden nicht von Google für das Ranking herangezogen, sie fördern aber die Klickrate auf das Ergebnis, wenn sie attraktiv geschrieben sind und den Suchbegriff enthalten.

  • Die Länge des Meta Keyword Tag sollte 256 Zeichen nicht überschreiten. Dieser Tag war früher mal eine gute Möglichkeit, die Positionierungen zu beeinflussen. Seit Jahren zieht Google die Angaben hier nicht mehr heran, es sei denn sie fallen negativ auf: werden sie überfüllt mit zu vielen und manipulativen Begriffen, dann werden sie als Spamversuch gewertet. Mein Tipp: lieber leer lassen.

Note: Die Keywords bzw. Beschreibungen müssen sich an den Inhalt der jeweiligen Seite halten, sprich sie müssen darin vorkommen.

Wichtig außerdem: Der Trend geht weg vom reinen Fokus auf die Keywords hin zur Zielgruppen- und Bedarfsgruppenanalyse mit einem Fokus auf deren Fragestellungen ausgelöst durch Googles Kolibriupdate im September, wodurch Google einen Kontext der Suche erkennen kann und einbezieht. Mehr dazu hier bei den FAQ->SEO

 

 3. Imagedescriptions

sollten sich auf den Inhalt im Text und natürlich im Bild beziehen, das Attribut „ALT“ gibt man an, um beschreibenden Text einzufügen. Alt= alternativ zum Bild, denn Google kann Bilder bisher weitestgehend nicht lesen oder gar interpretieren. Google gibt dazu außerdem an, man solle den Besuchern ein „hervorragendes Nutzererlebnis“ bieten und die Seite barrierefrei gestalten, sodass z.B. Menschen mit Sehbehinderung sich die Bildbeschreibungen vorlesen lassen können. Ein großartiger Bild-Content ist eine geeignete Möglichkeit, um die Aufrufe der Website zu erhöhen. Darüber hinaus sind gut sichtbare Bildunterschriften eine gute Möglichkeit mehr Relevanz für meine Themen und Keywords zu schaffen.

 

 4. JavaScript:

Fügen Sie JavaScript-Content zusätzlich noch in ein <Tag> außerhalb des Skripts ein. Der Content sollte genau gleich sein und allen Besuchern, die kein JavaScript im Browser aktiviert haben, angezeigt werden. Warum? Ähnlich wie bei Bildern hat Google hier immer noch Probleme mit dem Lesen von JavaScript.

Google schreibt dazu: „..Verwenden Sie zum Überprüfen Ihrer Website einen Textbrowser (beispielsweise Lynx), da Ihre Website für die meisten Crawler so dargestellt wird wie in Lynx. Verhindern Funktionen wie JavaScript, Cookies, Sitzungs-IDs, Frames, DHTML oder Flash die Anzeige Ihrer gesamten Website in einem Textbrowser, treten beim Durchsuchen der Website durch Crawler möglicherweise Probleme auf.“

 

 5. “sauberen” Code mag Google sehr

Keine fehlerhaften Links und eine korrekte Verwendung der HTML-Syntaxes aber vor allem sollte man auf alte SEO „Tricks“ verzichten. Sicher, es gibt immer noch Websites die es mit solchen manipulativen Methoden in die Top 10 der Ergebnislisten geschafft haben, aber Google wird fast täglich besser im Erkennen von ungewünschten Methoden. Der Rankingerfolg währt meist nur kurz.

 

 6. Überprüfen Sie Ihre Website auf Ladezeiten.

Google möchte seinen Nutzern möglichst interessante Suchergebnisse liefern und eine großartige Nutzererfahrung bieten dazu gehört auch Schnelligkeit. Google bevorzugt schnelle Websites, damit Surfer mit einer langsamen Internetverbindung nicht auf die Geduldprobe gestellt werden,für mobile Endgeräte beispielsweise sind schnelle Ladezeiten sehr wichtig.

Note: Google hat im Herbst 2013 bekannt gegeben, dass langsame Seiten in Zukunft mit einem Rankingnachteil rechnen werden müssen und eigens ein Tool herausgegeben: PageSpeed Insights überprüft Seiten und gibt konkrete technische Tipps zur Optimierung der Geschwindigkeit.

 

 7. Sitemaps

Abschließend und wenn die Site ganz und gar fertig ist, erstellt man eine Sitemap. Sie sind ebenfalls wichtig für eine reibungslose Indexierung und empfehlen sich unbedingt für neue Sites, die kaum mit externen Sites verlinkt sind, da sie ohne Sitemap von Crawlern möglicherweise gar nicht gefunden werden. Google stellt weitere Informationen über Sitemaps bereit:

http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=en&answer=156184

 

Tipp:

Eine zweite Sitemap und der richtige Einsatz von Canonical-Tags ist sehr wichtig, falls man neben der Desktopvariante auch eine mobile Version seiner Website entwickelt hat.

Webmaster und Siteinhaber sollten auch immer wieder einen Blick in die Webmastertools werfen. Google gibt dort Bescheid, wenn ein Problem mit der Seite auftaucht, das die Seite eventuell alle Rankings kostet.

Tipp: auch für die OffPageoptimierung sind die Webmastertools gold wert. Google gibt eine Menge Daten zu Backlinks frei, wenn man sie zu nutzen weiß.

Es schadet auch nicht, sich ein wenig an Googles Richtlinien zu orientieren, dann werden Websites und Webmaster mit einem besseren Ranking belohnt.

 

Bonus Snippetoptimierung:

mit strukturierten Daten können Informationen Google-gerecht aufbereitet werden, denn Google ist mit so manchen Daten schlechtweg überfordert.

Beispiel: eine lange Telefonnummer auf der Seite könnte die Telefonnummer sein, aber auch die Umsatzsteueridentifikationsnummer. Mit der Auszeichnung von Informationen durch strukturierte Daten mit schema.org gelingt die Zuordnung zweifellos und einwandfrei.

Google hat keine Schwierigkeiten mehr und als Bonus sind nette Möglichkeiten gegeben, in den Suchergebnissen sich optisch hervorzuheben und damit die Klickraten auf mein Ergebnis positiv zu beeinflussen.

Weiterführende Links in den Suchergebnissen

Weiterführende Links in den Suchergebnissen bekommen durch strukturiete Daten

Sternchen in den Snippets mit strukturierten Daten

Sternchen in den Snippets mit strukturierten Daten

Comments

  1. Torsten
    März 16th

    Danke für die gute Einführung in die Suchmaschinenoptimierung.

  2. This is a wonderful article, I located your weblog researching bing for a related subject matter and came to this.

  3. Chorizo45
    September 1st

    Wer seine Seite bislang nicht für die mobile Suche optimiert hat weil er auf den Mobile-Traffic „verzichtet“ hat, wird es auch getrost weiter tun, außer auch der letzte hört den Knall.
    Fakt ist dass ca. 20 % des Traffics über mobile Geräte stattfindet und trotzdem ein Großteil ihre Seite für Smartphones & Co. nicht optimiert und wahrscheinlich trotz mehrfacher Ankündigungen durch Google u.a. in den Webmastertools etc. nicht tun wird.

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